Home
Bereich für Mitglieder
Verband
Mitgliedschaft
Schwerpunktthemen
Antidiskriminierungsgesetz
Außengastronomie
Beschäftigungen Flüchtlinge
GEMA
Jugendschutz
Kinderschutz
Kultur- und Tourismustaxe
Mehrwertsteuer
Mindestlohn
Rauchverbot
Standpunkt
Steuern
Dienstleistungen
Aus- & Weiterbildung
Veranstaltungen
Aus der Branche
Presse / Veröffentlichungen
Partner
Kontakt

Unsere Kooperationspartner
  • https://www.lunchnow.com/partner/
  • http://www.hamburger-volksbank.de/
  • http://www.goettsche.de/
  • http://www.skwschwarz.de/
  • https://hansemerkur-bkv-hamburg.de/
  • https://www.dak.de/dak/online-mitgliedsantrag-1534650.html?cid=0&chn=217&oin=0
DEHOGA Hamburg HOME

• 

Mehrwertsteuer auf Speisen

Druckversion
 

Seit den jüngsten Urteilen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und des Bundesfinanzhofes zur steuerlichen Behandlung von Speisen an Imbissständen sowie bei der Pizzalieferung und beim Partyservice herrscht in der Gastronomie große Verunsicherung. Die Benachteiligung der klassischen Gastronomie ver-schärft sich weiter. Vor diesem Hintergrund wiederholt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband  (DEHOGA Bundesverband) seine langjährige Forderung nach Einführung eines einheitlichen reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Speisen unabhängig von der Verzehrart und des Verzehrortes.

Unter Verweis auf die EuGH-Rechtsprechung soll laut Plänen des Bundesfinanzministeriums für die Lieferung einfacher, standardisierter Speisen, zum Beispiel belegter Brötchen, wie bisher der reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gelten. Für nicht-standardisierte, gegebenenfalls auch aufeinander abgestimmte Speisen wie Vitello tonnato oder Hähnchenschnitzel mit Fruchtspießen soll der allgemeine Steuersatz von 19 Prozent anfallen.

Kurios ist die Situation auch an der Imbissbude. Bis vor kurzem galt hier: Für die Currywurst, die direkt vor Ort gegessen wurde, wurden 19 Prozent Mehrwertsteuer angesetzt. Bei Gästen, die ihre Currywurst mitgenom-men haben, waren nur sieben Prozent fällig. Nun wurde entschieden, dass nur derjenige, der seine Currywurst vor Ort verzehrt und sich auch hinsetzt, 19 Prozent Umsatzsteuer zahlen muss. Wer die Currywurst im Stehen isst, für den gelten nur sieben Prozent.

„Die Gerichtsurteile und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zeigen einmal mehr, wie verwirrend und unsystematisch die Besteuerung unserer Umsätze geregelt ist“, erklärt DEHOGA-Präsident Ernst Fischer. „Wer das Essen im Gehen und Stehen oder auch Fertiggerichte mit sieben Prozent steuerlich privilegiert und die frische Zubereitung von Speisen im Restaurant mit 19 Prozent bestraft, darf sich nicht über den Verlust von Esskultur beklagen.“

Hier bestehe dringender Handlungsbedarf, so Fischer weiter. „Die Widersprüche und Abgrenzungsschwierigkeiten müssen endlich beseitig werden. Allein aus steuersystematischen Gründen ist nur ein einheitlicher reduzierter Mehrwertsteuersatz für Speisen logisch, fair und nachvollziehbar.“ Nicht nur den Gastronomen sei es schwer vermittelbar, dass die Art der Zubereitung und der Ort des Verzehrs die Höhe der Mehrwertsteuer für Speisen bestimmten. Deshalb sei dringend eine Gleichbehandlung bei der Besteuerung von Lebensmitteln geboten.

Fischer fordert „endlich Chancengleichheit und fairen Wettbewerb“ für die Restaurants und verweist auf Frankreich, wo innerhalb eines Jahres nach Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie 30.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Quelle: DEHOGA-Bundesverband

 
  Zurück  


GASTRO GmbH
  Das Dienstleistungsangebot
der GASTRO GmbH:
 
  GASTRO GmbH  
  Treffpunkt Nord 2017  
treffpunkt nord
  Sommerempfang 2017  
Sommerempfang 2017
  Gasthaus  
 

DAS GASTHAUS
Lesen Sie hier die aktuelle Ausgabe

          

 

 
 
Mediadaten 2017 als PDF
- Anzeige aufgeben -
 

Anzeige  

 

 



   SUCHE    |    SITEMAP    |     IMPRESSUM  |     DATENSCHUTZ