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Beim Frühstück wieder alles in Butter

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Der Ärger um die Anweisung des Frühstücks von Geschäftsreisenden auf der Hotelrechnung ist ausgestanden: Wie vor der Senkung der Mehrwertsteuer auf die Übernachtung können Mitarbeiter gegenüber ihrem Arbeitgeber pauschal 4,80 Euro geltend machen. Das geht aus einer Klarstellung hervor, die das Bundesfinanzministerium am 5. März herausgegeben hat.

Der seit Januar durch unterschiedliche Mehrwertsteuersätze notwendig gewordene separate Ausweis von Übernachtung und Frühstück auf den Hotelrechnungen führte bekanntlich zu Kritik der Wirtschaft und ihrer dienstreisenden Mitarbeiter. Bis dahin konnten die Mitarbeiter das Frühstück bei einer pauschalierten Rechnung für die Übernachtung ihrem Arbeitgeber abzüglich eines Eigenanteils von 4,80 Euro in Rechnung stellen. Mit der jetzt vom Bundesfinanzministeriums eröffneten Möglichkeit, umsatzsteuerlich nicht begünstigte Leistungen wie zum Beispiel das Frühstück und den Internetzugang zu einem Rechnungsposten „Business-Paket“ zusammenzufassen, kann nun die jahrelang bewährte 4,80 Euro-Regelung für Dienstreisende wie-der zur Anwendung kommen. Unbedingt zu beachten ist aber, dass in einem solchen „Business-Paket“ keine privaten Leistungen enthalten sein dürfen. Die in dem Paket neben dem Frühstück angebotene Leistung darf allerdings nicht zur Vermutung Anlass gegeben, dass diese Leistung privaten Zwecken des Dienstreisenden dient (etwa pay-TV, private Telefonate, Massagen). Im Paket enthalten sein dürfen dagegen folgende Leistungen:

•    Frühstück,
•    Nutzung von Kommunikationsnetzen,
•    Reinigung, Bügeln, Schuhputzservice,
•    Transport zwischen Bahnhof / Flughafen und Unterkunft,
•    Transport von Gepäck außerhalb des Beherbergungsbetriebs,
•    Überlassung von Fitnessgeräten,
•    Überlassung von Plätzen zum Abstellen von Fahrzeugen.

Es ist davon auszugehen, dass die Firmen und Dienstreisenden die für sie einfach handhabbare Lösung der Business-Pakete wählen. Dies auch deshalb, weil diese Lösung ein Vorschlag der Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft war.

Zweite Möglichkeit: Sachbezugswert
Nichtsdestotrotz gibt es aber weiterhin die Möglichkeit für die Firmen, das Frühstück im Hotel unter bestimm-ten Voraussetzungen mit dem Sachbezugswert abzurechnen. Bislang galt, dass der Arbeitgeber vor Antritt der Dienstreise schriftlich das Frühstück für den Arbeitnehmer im Hotel bestellen und sich dies schriftlich vom Hotel bestätigen lassen musste. Dann konnte für das Frühstück unter lohnsteuerrechlichen Gesichtspunkten der Sachbezugswert (2010: 1,57 Euro für ein Frühstück) angesetzt werden. Das heißt, dass dem Arbeitnehmer lediglich 1,57 Euro zufließen, die sich der Arbeitnehmer von seiner Pauschale für Verpflegungsmehraufwendungen im Rahmenseiner Reisekostenabrechnung abziehen muss. Der Arbeitgeber trägt in diesem Fällen die Kosten für das Frühstück und die Lohnsteuer allein. Wenn der Arbeitgeber in diesen Fäl-len die Lohnsteuer nicht übernehmen will, muss der Sachbezugswert auf der Lohnabrechnung aufgeführt und entsprechend Lohnsteuer abgeführt werden. Was die Buchung betrifft, gibt es nun Vereinfachungsregelungen: Danach ist es nicht zu beanstanden, wenn der Arbeitnehmer selbst die Übernachtung und das Frühstück bucht. Die weiteren Voraussetzungen, damit eine durch den Arbeitnehmer gebuchte Übernachtung mit Frühstück als vom Arbeitgeber veranlasst gesehen wird, betreffen die Art der Buchung (z.B. über das elektronische Buchungssystem des Hotels, bei spontanen Einsätzen Buchung des Hotels auch direkt durch den Arbeitnehmer möglich).  

Rechnung auf Arbeitgeber ausstellen
Wichtig und unbedingt zu beachten ist, dass die Rechnung auf den Arbeitgeber ausgestellt sein muss. Darüber hinaus kann der Arbeitgeber diese Sätze freiwillig verdoppeln. Die Differenz zu den gesetzlich festgelegen Sätzen ist dann vom Arbeitgeber mit 25 Prozent pauschal zu versteuern.

 

 
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