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Mitgliederhauptversammlung

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  Ort: Handelskammer Hamburg
Beginn: 26.06.2008 - 14:30 Uhr
Beschreibung:
Mitgliederhauptversammlung des DEHOGA Hamburg

Mit geballter Kraft gegen das Rauchverbot
Rose Pauly als Präsidentin wiedergewählt

Rose Pauly wurde bei den Wahlen im Rahmen der Mitgliederhauptversammlung in der Handelskammer Hamburg bei einer Enthaltung in ihrem Amt als Präsidentin des DEHOGA Hamburg bestätigt. Schatzmeister Gerald Pütter wurde von den 47 stimmberechtigten Delegierten ebenso einstimmig wieder gewählt wie sein Stellvertreter Jürgen Barlag. Als Kassenrevisoren wurden Elke Janssen, Oskar Sporner und Bettina Lovrincevic gewählt.

Rose Pauly verabschiedet Hans Henning Schneidereit

Glückwünsche zur Wiederwahl  

Das Rauchverbot zieht weite Kreise im Gastgewerbe. „Knapp die Hälfte der Gastronomie ist negativ davon betroffen“, sagte Julius Wagner vom DEHOGA Bundesverband im Rahmen der Mitgliederhauptversammlung des Hamburger Landesverbandes in der Handelskammer. Während einige Hotels Probleme in ihren Bars durch das Rauchverbot bekommen hätten, gehe es bei den Einraumgaststätten bei durchschnittlichen Umsatzverlusten von rund 30 Prozent um ihre Existenz. „Viel Einraumkneipen werden vom Markt verschwinden“, fügte Wagner hinzu.

                              

     

Martin Schulte, 
Kreisvorsitzender Eimsbüttel

Julius Wagner, Referent des DEHOGA Bundesverbandes

Den Unmut an der Basis bekam das Präsidium unmittelbar zu spüren. Martin Schulte kritisierte die mangelnde Unterstützung einer Klage gegen das Hamburger Nichtraucherschutzgesetz durch den DEHOGA Hamburg. „Wir Gastronomen haben uns nicht mit dem Gesetz abgefunden“, sagte Schulte.

Hauptgeschäftsführer Gregor Maihöfer verwies auf die laufenden Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht gegen Nichtraucherschutzgesetze in einzelnen Bundesländern. Es habe deshalb wenig Sinn gemacht, eine zusätzliche Klage gegen das Hamburger Gesetz anzustrengen. Maihöfer kritisierte auch die relativ geringe Teilnahme von Gastronomen an den Wirte-Demonstrationen in Hamburg. Bei den beiden Demonstrationen gegen das Nichtraucherschutz in der Hansestadt hätten viele Gastronomen am Straßenrand nur zustimmend genickt. Maihöfer: „Ich hätte lieber mit 2000 statt mit 400 Gastronomen demonstriert.“

Gerald Pütter, Jens Stacklies, Rose Pauly 

Der Vorsitzende der Fachgruppe Gaststätten und verwandte Betriebe Jens Stacklies appellierte an die anwesenden Delegierten, in der Frage des Nichtraucherschutzes gemeinsam an einem Strang zu ziehen. In Zukunft sollten unzufriedene Gastronomen rechtzeitig auf das Präsidium zugehen, falls es irgendwo rumore. Nur dann könne der Landesverband mit geballter Kraft voran gehen. „Wir alle haben das gemeinsame Interesse, das Rauchverbot zu kippen“, sagte Stacklies.

„Die Demonstrationen haben geholfen, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen“, sagte Präsidentin Rose Pauly. Doch es sei schwierig, die Leute auf die Straße zu bringen. Viele Gastronomen setzten jetzt alle ihre Hoffnungen  auf eine positive Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Doch auch bei einer Ablehnung der vorhandenen Regelungen zum Nichtraucherschutz werde das Bundesverfassu7ngsgericht kein neues Gesetz erlassen. „Nach dem urteil des Bundesverfassungsgerichtes geht unsere Arbeit erst wieder richtig los“, sagt rose Pauly.

Die Präsidentin warnte auch davor, sich nach einer Neuregelung des Nichtraucherschutzes wieder aus der Politik zurückzuziehen. „In Brüssel gibt es ernsthafte Bestrebungen, den Alkoholkonsum einzuschränken“, sagte sie. Mit Maßnahmen wie Werbeverboten und Kennzeichnungspflichten auf Flaschen beginne die Kampagne gegen Alkohol ähnlich wie damals beim Bauchverbot. Deshalb müssten die Gastronomen auf der Hut sein. Pauly: „Eine Einschränkung des Alkoholkonsums in unseren Betrieben wird uns fertig machen.“

Im Verlauf der Versammlung fanden noch folgende Themen besondere Beachtung: In Hamburg hat die durchschnittliche Bettenauslastung mit 56,7 Prozent den höchsten Stand seit 40 Jahren erreicht. Ende 2007 gab es in der Hansestadt 36.700 Betten. Von dem Übernachtungsrekord im vorigen Jahr mit mehr als 7,4 Millionen Übernachtungen konnten nach Angaben des Vorsitzenden der Fachgruppe Hotels Hans Gerst vor allem die kleinen Hotels profitieren. Während 71 Prozent der kleineren Betriebe Zuwächse bei der Belegung und bei den Zimmerpreisen erzielen konnten, musste 45 Prozent der Luxushotels Rückgänge bei den Raten und der Durchschnittsbelegung in Kauf nehmen. Insgesamt hatten sich 81 Hotels an der Umfrage des DEHOGA Hamburg beteiligt.

Der Streit um die Extra-Konzessionen für Gastronomen während der Altonale wird vor Gericht ausgetragen. Nach Angaben des Vorsitzenden der Fachgruppe Gastronomie Jens Stacklies ist keine gütliche Einigung mit dem Bezirk möglich gewesen. Nach einem Beschluss der Bezirksversammlung Altona sind Gastronomen verpflichtet, zusätzlich zu ihrer Konzession für Außengastronomie extra Gebühren für die Altonale zu zahlen, mit der kulturelle Veranstaltungen des 10-tägigen Volksfestes mitfinanziert werden sollen. In diesem Jahr haben etwas 600.000 Besucher das größte Kulturfest in Norddeutschland besucht.

120 Hotels in der Hansestadt beteiligen sich nach Angaben des Vorsitzenden der Fachgruppe Hotels Hans Gerst an dem Gütesiegel für Reinigungsfirmen. Anfang 2007 war das Sofitel am Alten Wall in die Schlagzeilen geraten, weil eine Reinigungsfirma ihre Mitarbeiter zu Dumpinglöhnen beschäftigte. Das Gütesiegel verpflichtet die in den Hotels tätigen Reinigungsunternehmen, ihre Mitarbeiter nach Tarif zu bezahlen.

Der geplante Weltkongress der Lions in der Hansestadt im Jahr 2013 wird der Hotellerie nach Einschätzung des Fachgruppenvorsitzenden Hans Gerst mehr als 200.000 zusätzliche Übernachtungen bringen. Außerdem werde jeder Kongressteilnehmer im Durchschnitt mehr als 400 Euro am Tag in Hamburg ausgeben.

Fotos/Text: Helmut Heigert 
 

 
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