DEHOGA Hamburg

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Der 16. Sommerempfang fand am 19.06.2017

im Anglo-German Club statt.

Der Anglo-German Club strahlt mit der Sonne um die Wette

Mit strahlender Sonne und lauen Temperaturen zeigte sich das Wetter beim diesjährigen Sommerempfang des Hamburger DEHOGA von seiner besten Seite. Auch die Stimmung der mehr als 350 Gäste aus Wirtschaft und Politik im Garten des noblen Anglo-German Clubs hätte kaum freundlicher sein können. Dafür sorgten nicht nur feines Fingerfood, kühle Getränke und dezente Livemusik, sondern auch die gute Geschäftslage der Branche. Franz J. Klein, Präsident des DEHOGA-Landesverbandes, bezeichnete in seiner Begrüßungsrede die Geschäftsentwicklung in Hotellerie  und Gastronomie als „sehr zufriedenstellend“. „Das Wachstum lag erneut deutlich über dem allgemeinen Wirtschaftswachstum. Damit hat sich das Gastgewerbe erneut als Wachstumsbranche und Jobmotor erwiesen“, freute sich der Präsident. 

Reger Meinungsaustausch im Garten des Anglo-German Clubs an der Alster

Doch keine Begrüßungsrede beim Sommerempfang ohne den Hinweis auf die noch offenen Forderungen der Branche. Hier nannte Klein vor allem die überfällige Reform des strikten deutschen Arbeitszeitgesetzes, und er forderte stärkere Anstrengungen bei der Qualifizierung und der Heranführung der vielen arbeitslosen Flüchtlinge an den Arbeitsmarkt. Nach wie vor weiter auf der Agenda stehen nach den Ausführungen von Franz J. Klein die Aufhebung der Wettbewerbsverzerrungen auf dem Übernachtungsmarkt durch Airbnb und die Verhinderung des so genannten Hygiene-Barometers.

Der als Ehrengast eingeladene Präsident des DEHOGA Bundesverbandes, Guido Zöllick, verwies bei seiner Rede darauf, dass es bei der Arbeitszeitkampagne des DEHOGA „Höchste Zeit für Wochenarbeitszeit“ nicht um Mehrarbeit, sondern um eine bessere Verteilung gehe. „Gesundheitsschutz, Jugendschutz und Mindestruhezeiten bleiben gewahrt“, erklärte Zöllick. Als weiteres zentrales Branchenanliegen nannte er die Vereinheitlichung des Steuersatzes für Essen. „Wir wollen auch hier mit unseren guten Argumenten erklären, dass der volle Steuersatz einen knallharten Wettbewerbsnachteil für unsere Gastronomen darstellt, insbesondere gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel, der sein Sortiment verzehrfertiger Essensangebote signifikant ausgeweitet hat und weiterhin ausbaut“, so Zöllick.

Guido Zöllick, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes, als Ehrengast.

Der Ehrenpreis des DEHOGA  Hamburg wurde in diesem Jahr an den langjährigen ehemaligen Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH, Dietrich von Albedyll verliehen. Als besonderes Verdienst des Geehrten stellte Franz J. Klein in seiner Laudatio heraus, dass während von Albedylls  Amtszeit 15 Jahre in Folge die Zahl der Übernachtungen gestiegen sei. „1989 hatten wir knapp 3.5 Millionen Übernachtungen in 251 Hotels mit 19.500 Betten. Heute haben wir mehr als 13 Millionen Übernachtungen in 350 Hotels mit 60.000 Betten“, rechnete Klein vor. Und er fügte hinzu: „Ich weiß, dass es eines deiner Ziele war, Hamburg in die Top Ten der europäischen Tourismusmetropolen zu bringen – und es ist dir gelungen.“ (mth)

 

 


 
     
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